Die IG A30 e.V. ist ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Nahne, Voxtrup, Sutthausen, Hellern und weiteren Stadtteilen Osnabrücks.
Wir arbeiten überparteilich, unabhängig und ausschließlich sachorientiert im Interesse der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.
Wir setzen uns für einen sinnvollen und ausgewogenen Ausbau der A30 ein. Einen notwendigen 6-spurigen Ausbau unterstützen wir ausdrücklich. Der derzeit geplante 8-spurige Ausbau zwischen Sutthausen und dem Südkreuz geht jedoch deutlich über das verkehrlich Erforderliche hinaus und betrifft nicht nur einzelne Stadtteile, sondern ganz Osnabrück.
Unser Ziel ist es, die berechtigten verkehrspolitischen Interessen mit dem Schutz der Wohngebiete, der Lebensqualität und einem verantwortungsvollen Umgang mit Fläche und Umwelt in Einklang zu bringen.
Ein durchgehender 6-spuriger Ausbau kann bestehende Engpässe beseitigen und den Verkehr flüssiger gestalten. Das begrüßen wir ausdrücklich.
Das prognostizierte Verkehrsaufkommen rechtfertigt keinen massiven Ausbau auf acht Fahrspuren. Die geplante Erweiterung würde die Trassenbreite in Teilen von unter 30 Metern auf knapp 60 Meter anwachsen lassen – mit erheblichen Auswirkungen auf angrenzende Wohngebiete.
Nach den vorgestellten Berechnungen wird der nächtliche Lärmschutz in weiten Teilen der betroffenen Stadtteile nicht eingehalten. Reine Wohngebiete müssen wirksam geschützt werden.
Ein verhältnismäßiger Ausbau kann Bauzeit, Kosten und Eingriffe in Natur und Landschaft deutlich verringern – ohne die verkehrlichen Ziele zu gefährden.
Die A30 und A33 sind zentrale Verkehrsachsen für die gesamte Stadt. Wenn es hier zu Störungen kommt, spüren das nicht nur die unmittelbar angrenzenden Wohngebiete – sondern Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen, Lieferverkehre und der innerstädtische Verkehr insgesamt.
Nahne liegt in einer besonderen topografischen Lage in einem Talkessel zwischen Berningshöhe, Schölerberg und Harderberg. Doch auch in Voxtrup, Sutthausen und Hellern würden Belastungen überhalb der Lärmgrenzwerte entstehen. Die Auswirkungen reichen weit über die angrenzenden Straßenzüge hinaus.
Jede Osnabrückerin und jeder Osnabrücker weiß, welche Auswirkungen ein Stau auf der A30 hat. Schon heute führen Sperrungen oder Unfälle regelmäßig zu erheblichen Verkehrsverlagerungen in die Innenstadt und in die Stadtteile.
Bereits die Sanierung der Hakenhofbrücke – bei der lediglich Fahrspuren verengt und Geschwindigkeiten auf 80 bzw. 100 km/h reduziert wurden – hat täglich zu langen Staus und Ausweichverkehr geführt.
Ein mehrjähriger, massiver Ausbau auf acht Fahrspuren würde zwangsläufig zu erheblichen zusätzlichen Belastungen im gesamten Stadtgebiet führen. Die Auswirkungen auf Pendler, Anwohner, Betriebe und den innerstädtischen Verkehr wären deutlich spürbar.
Ein schlankerer Ausbau mit sechs Fahrspuren kann nicht nur Flächenverbrauch und Lärmbelastung reduzieren, sondern auch Bauzeit und Baukosten verkürzen.
Unser Ziel ist klar:
Eine Lösung, die den Verkehr verbessert – ohne Osnabrück über Jahre hinweg in eine dauerhafte Verkehrskrise zu führen.
Ein leistungsfähiges Verkehrsnetz benötigt funktionierende Alternativen. Der Lückenschluss der A33 Nord ist aus unserer Sicht eine wichtige Voraussetzung, um während der Bauzeit der A30 überhaupt eine adäquate Umleitungsstrecke zur Verfügung zu haben.
Ohne eine leistungsfähige Nordumfahrung würde ein mehrjähriger Ausbau der A30 zwangsläufig zu massiven Verkehrsverlagerungen in die Stadt und in die angrenzenden Stadtteile führen. Bereits heute zeigt sich bei Sperrungen oder Baustellen, wie stark Osnabrück von einer funktionierenden Autobahnstruktur abhängt.
Der Lückenschluss der A33 Nord kann dazu beitragen, den überregionalen Verkehr besser zu verteilen, die A30 dauerhaft zu entlasten und während der Bauphase ein Verkehrschaos in der Innenstadt zu vermeiden.
Aus unserer Sicht sollte daher der Lückenschluss der A33 Nord vor Beginn umfangreicher Bauarbeiten an der A30 umgesetzt werden.
Politische Entscheidungen werden dort beeinflusst, wo Bürgerinnen und Bürger geschlossen auftreten.
Je mehr Mitglieder wir vertreten – aus Nahne, Voxtrup, Sutthausen, Hellern und aus ganz Osnabrück – desto stärker ist unsere Stimme gegenüber Politik und Entscheidungsträgern auf Landes- und Bundesebene.
Werden Sie jetzt Mitglied der IG A30 e.V. und unterstützen Sie eine sachliche, konstruktive und verantwortungsvolle Interessenvertretung für unsere Stadt.